
Hallo Bücherbegeisterte,
mein Name ist Carola.
Ich lese seit ich es kann und das mit Begeisterung. In meiner Kindheit war die kleine Stadtbücherei meines Heimatortes mein zweites Zuhause.
Waren es früher Märchen und Abenteuerromane so hat es mir jetzt besonders der Gegenwartsroman angetan.
Ab und an entspanne ich aber auch bei einem anderen Genre.
Was mir wichtig ist, ist die Unterstützung unbekannter Autoren*innen und die Zusammenarbeit mit großen und kleinen Verlagen um die Leselust zu fördern,
denn:
„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“.
James Daniel
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Highlight des Monats:
„Memoires of Heidelberg“ von Heinz Strunk
„Siebzehn Jahre Ehe haben ihre Konversation auf ein Minimum eingedampft.” (S. 18) Bertram und Isolde haben das Reden längst durch Routine ersetzt. Ihre Ehe haben sie einen schleichenden Verstummen ausgesetzt, die nur an der Oberfläche weiterfunktioniert. Manche Ehen sterben nicht, sie verwesen bei laufendem Betrieb, und niemand schließt den Laden. Der Anlass ihrer Reise nach…
Neue Beiträge
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„Öffentlicher Nahverkehr“ von Thea Mengeler
Aber Love Stories enden immer da, wo der Alltag anfängt, Seite 33 Judith steigt in einen Bus, nachdem ein intimes Video über sie veröffentlicht wurde, und damit aus ihrem bisherigen Leben zugleich aus. Kein überlegter Rückzug, eher eine Flucht, aus einem Beruf, an dem sie Spaß und mit dem sie gut verdient hatte: Dieses Abtauchen…
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„Memoires of Heidelberg“ von Heinz Strunk
„Siebzehn Jahre Ehe haben ihre Konversation auf ein Minimum eingedampft.” (S. 18) Bertram und Isolde haben das Reden längst durch Routine ersetzt. Ihre Ehe haben sie einen schleichenden Verstummen ausgesetzt, die nur an der Oberfläche weiterfunktioniert. Manche Ehen sterben nicht, sie verwesen bei laufendem Betrieb, und niemand schließt den Laden. Der Anlass ihrer Reise nach…
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„Frauen im Sanatorium“ von Anna Prizkau
„Die Seele besiegt den Körper immer.“ S.72 „Erzählen als Therapie, als Täuschung, als Überleben.” So bringt es Marlen Hobrack in der Welt am Sonntag auf den Punkt (14. Dezember 2025), eine Dreiteilung, die eine Diagnose für diese Lektüre anbietet, an dem sich jede der Frauen in Prizkau‘s „Sanatorium der Frauen“ messen lässt. Was als Heilung…
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„Tschikago“ von Alexandra Stahl
„Doch ned widder der Scheiß.” (S. 18) Schon in diesem einen Satz, breit unterfränkisch grundiert, steckt das ganze Großelternpaar: der tägliche Krach, der nie zum Bruch taugt, sondern sich, Abend für Abend, in eine Formel für gemeinsames Altern verwandelt. Hier die Großmutter, die jede Katze des Dorfes füttert. Dort der Großvater, der Schrott sammelt, um…


