
Hallo Bücherbegeisterte,
mein Name ist Carola.
Ich lese seit ich es kann und das mit Begeisterung. In meiner Kindheit war die kleine Stadtbücherei meines Heimatortes mein zweites Zuhause.
Waren es früher Märchen und Abenteuerromane so hat es mir jetzt besonders der Gegenwartsroman angetan.
Ab und an entspanne ich aber auch bei einem anderen Genre.
Was mir wichtig ist, ist die Unterstützung unbekannter Autoren*innen und die Zusammenarbeit mit großen und kleinen Verlagen um die Leselust zu fördern,
denn:
„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“.
James Daniel
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Highlight des Monats:
„Blender“ von Anke Engelmann
„„Ich war siebzehn und hatte den Rausch entdeckt. Er gefiel mir besser als die Wirklichkeit. Seite 42 Es gibt Romane, die erzählen Geschichte. Und es gibt Romane, die lassen Geschichte fühlen wie klebriges Polyester und den Kopfschmerz nach zu viel Rosenthaler Kadarka. Anke Engelmanns Blender ist beides zugleich: Schelmenroman und Tragikomödie. Der Roman erzählt vom
Neue Beiträge
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„Blender“ von Anke Engelmann
„„Ich war siebzehn und hatte den Rausch entdeckt. Er gefiel mir besser als die Wirklichkeit. Seite 42 Es gibt Romane, die erzählen Geschichte. Und es gibt Romane, die lassen Geschichte fühlen wie klebriges Polyester und den Kopfschmerz nach zu viel Rosenthaler Kadarka. Anke Engelmanns Blender ist beides zugleich: Schelmenroman und Tragikomödie. Der Roman erzählt vom
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„Tagebuch aus Gaza“ von Karin Glatz Brubakk
„Wie auf einem Fließband werden die Zukunftsträume von Kindern zerstört.“ S.201 „Ich habe den Klang des Krieges gehört.“ Nicht in Form von Bombenexplosionen, sondern als alarmierende, raue Angst, Schreie traumatisierter Kinder.“ S. 9 Mit diesen Sätzen eröffnet Katrin Glatz Brubakk ihr Buch, und setzt den Ton für einen erschütternden Bericht. Die norwegisch-deutsche Kinderpsychologin und Psychotraumatologin
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„Opernball“ von Stefanie Sargnagel
„Die Dünnsten sind die Schönsten.“ S.33 Der Wiener Opernball ist ja aus sicherer Distanz betrachtet ein Hochamt des gepflegten Eskapismus. Blütenweiß gewandete Debütantinnen drehen sich synchron zu Walzerklängen, als hätte Johann Strauß persönlich die Choreografie geplant. Vor dem Bildschirm wird man weich und möchte fast selbst in Tüll baden. Weniger weich wird einem traditionell bei
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„Im Paradies“ von Dorota Masłowska
„Mama geht mit klapperndem Besteck ab, ihre Brauen wollen weg aus dem Gesicht, irgendwohin, wo die Leute weniger bescheuert sind. Seite 9 Dorota Masłowskas kurze Prosa in dem Band „Im Paradies“ kennt keinen gemächlichen Eintritt. Ihre Geschichten umkreisen sprachlich wunde Punkte, die der Lesende nur dann in sich freilegt, wenn er sich nicht allein intellektuell,


